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Wandertag – Jüdisches Leben in Berlin zur Zeit des Dritten Reiches

Mittwoch, 31. Januar 2018 um 13:42 Uhr von knechtleon

 

Am 7.11.2017 war die Klasse 8.1 mit ihrer Klassenleiterin Frau Lutter und ihrem stellvertretenden Klassenleiter Herrn Siegl in Berlin-Mitte anlässlich des Wandertages zum Thema „Jüdisches Leben in Berlin“ unterwegs.

Auf dem Weg zum Koppenplatz liefen wir über die ersten Stolpersteine, Steine auf welchen die Namen der deportierten Juden des jeweiligen Hauses standen. Dort angekommen, sahen wir ein Denkmal, welches den Namen „Der verlassene Raum“ trägt.

Danach liefen zur Sophienkirche, auf deren Gelände zwei Wohnhäuser zu sehen sind. Das eine renoviert und das andere von Einschusslöchern aus dem Zweiten Weltkrieg gezeichnet. Die Gemeinde der Sophienkirche half damals den Juden zu überleben, indem Scheintaufen durchgeführt wurden. Damit galten die jüdischen Bürger offiziell als Christen, blieben aber dennoch Juden. Manchen half es, diese Zeit zu überleben, andere aber wurden trotzdem deportiert.

Dann gingen wir weiter zu „The missing house“ oder auch „Das fehlende Haus“ , welches beim Bombenangriff zerstört wurde. An die Einwohner des fehlenden Hauses wird mit Tafeln an den Nachbarhäusern erinnert.

Am jüdischen Friedhof angekommen ,sahen wir eine mit Efeu bepflanzte Fläche. Ein einziges Grab hat die Vernichtungsaktion durch die Nationalsozialisten überdauert! Es erinnert an Moses Mendelssohn, dem Begründer der jüdischen Schule.
Vor dem jüdischen Friedhof steht zum Gedenken an die Juden, die die Deportation als ihr Schicksal annehmen mussten oder keine Möglichkeit der Flucht hatten, ein Denkmal.

Der Wandertag war für uns sehr informativ und bewegend. Unvorbereitet ist so ein Wandertag nicht so effektiv, da man Wissen über diese Zeit zum Verständnis braucht.
Unsere Vorbereitung bestand in der Arbeit mit der Lektüre „Das Tagebuch der Anne Frank“.

Liza Haegert und Maria Struwe




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