Aktuelles (Schule)


Bericht vom Austausch mit Segré/Frankreich vom 01.04.-08.04.2017

Mittwoch, 10. Mai 2017 um 12:50 Uhr von janwi

 

Im Oktober letzten Jahres nahmen wir, fünf Schüler aus der SEK II, an einem deutsch-französisch-ukrainischen Projekt teil, um neue Leute kennenzulernen und diesen Berlin zu zeigen. Glücklicherweise fanden wir dort viele Freunde, die uns von der Schule und Kultur in Frankreich erzählt haben. Um ebendiese Kultur kennenzulernen, unser Französisch zu verbessern und vor allem, um unsere Freunde wiederzusehen, sind wir also vom 01.04. bis 08.04.17 in Segré, einer Stadt in Westfrankreich, gewesen.

Anfangs war es gewöhnungsbedürftig, die ganze Zeit französisch zu hören, aber trotzdem gefiel es uns. Gewohnt haben wir in dieser Woche bei den Familien unserer Korrespondenten vom Projekt. Wir waren zu Beginn noch etwas eingeschüchtert, da wir nicht alles verstanden, allerdings waren die Franzosen sehr zugänglich und aufmerksam.

Trotz dieser gewissen Sprachbarriere freuten wir uns, dort in die Schule zu gehen. Das Schulsystem dort ist ganz anders als unseres. Beispielsweise endet unser Unterricht gegen 13.00 oder 15.00 Uhr, in Frankreich hingegen um 17.00 oder 18.00 Uhr. Allerdings war es für uns nicht gerade einseitig, da wir in viele verschiedene Fächer schnuppern durften. Der Unterricht ähnelt dem in Deutschland, obwohl uns vorher gesagt wurde, wir müssten dort besser aufpassen und leiser sein, aber am Ende waren die Lehrer nicht so streng, wie erwartet.

Während der Pausen sind wir entweder in die Mensa oder auf den Hof gegangen, wo sich auch die Mehrheit der französischen Schüler aufhielt. Es war etwas eigenartig, da bei uns die meisten Schüler das Essen in der Kantine meiden. Aber es war trotzdem cool, da wir so auch mit anderen Schülern außerhalb des Unterrichtes sprechen konnten.

Nach der Schule haben wir auch viele verschiedene Orte besucht, u.a. Nantes, Angers, Combrée, den Mont Saint-Michel oder auch eine Schokoladenfabrik und sogar eine kleine Party mit Freunden.

Alles in allem lässt sich sagen, dass das Klischee, Franzosen seien unhöflich und grob zu Fremden, absolut nicht stimmt. Dennoch bestätigten sich andere Stereotypen, wie z.B. das ständige Essen von Baguettes (die im Übrigen bei jeder Mahlzeit mit auf dem Tisch lagen) und Käse und dass Franzosen viel Wein trinken (im Gegensatz zu den Deutschen mit ihrem Bier).

Eine Woche an sich hat nicht gereicht, aber es war genug Zeit, um zu beschließen, dass wir wieder nach Frankreich wollen und auch ein Studium oder Leben dort nicht ausschließen.

Danke an die Lehrer, die mit uns die Reise organisierten, an unsere französischen Freunde und deren Familien, da sie uns das Gefühl gaben, mit zu ihnen zu gehören und natürlich auch an alle neu gefundenen Freunde – Danke, dass ihr es uns ermöglicht habt, eine unvergessliche Erfahrung zu machen!

Bis (hoffentlich) bald,

Lina, Emily, Charmaine, Theresa und Melanie

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