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Skifahrt 2011

Mittwoch, 19. Januar 2011 um 16:06 Uhr von sophia

 

Wie jedes Jahr wurde auch dieses Jahr wieder der Kurs Skilager angeboten und fand reichlich Interessierende, die sich dieses nicht entgehen lassen wollten.
Am 6. Januar ging es los und es sollte eine unvergessliche Reise für alle werden.
Nach dem wir nach ca. 12 Stunden Busfahrt unausgeschlafen in unserem idyllischem Ort Natz angelangt waren, wollten eigentlich alle nur noch ins Bett, aber unsere ehrenwerten Begleiter mit Namen: Herr Beyer, Herr Mösche, Herr Paschmann, Mario, Ingo und Frau Grützner vom Siemens, scheint die stundenlange Nacht mit wenig Schlaf und kuriosen und actionreichen Filmen nicht erschöpft zu haben und so riefen sie nach einer Stunde Pause und mitgebrachtem Frühstück zum Bus.


Nachdem wir uns alle mit dicken und wasserdichten Snowboard/Ski- Anzügen ausgestattet hatten und im Bus Richtung Berg auf dem Weg waren, fiel uns auf das 3 Leute fehlten.
Die Jungs, namentlich zu nennen: Tuan, Stephan B und Jakob hatten den Bus um 3 Minuten verpasst und hatten somit ein Erlebnis, was allen anderen Mitfahrenden wohl erspart blieb.
Sie wurden von einem jungen Mann zu einem Lift gefahren und mussten sich von dort aus alleine durchschlagen mit etlichen Lifts fahren, genüsslich Mittag essen, die Skitruppe suchen, alleine Skisachen ausleihen und letzt endlich wieder auf die Gruppe zu stoßen.
Während diesem Erlebnisausfluges wurden die restlichen 42 Schüler darunter ca. 15 aus dem Siemensgymnasium in kleine Gruppen aufgeteilt. Da gab es einmal die 3 absoluten Anfängergruppen. Die Frau Grützner, Herr Beyer und Herr Mösche übernommen hatten und den Anfängern so erste Techniken und Balanceübungen auf den Skiern beibrachten. Herr Paschmann übernahm die Fortgeschrittenen und Mario die Profis.
Aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass der erste Tag ein nicht sehr schöner war. Erstens hatten wir sehr schlechtes Wetter mit Nebel und Niesel, zweitens verursachten die Skischuhe ein sehr unangenehmes drückendes Gefühl an den Beinen und drittens waren wir alle total erschöpft, müde und hungrig! Und so waren alle auch total erleichtert am Abend eine ordentliche Malzeit in den Magen zu bekommen. Denn außer den 3 Sonderfällen hatten die anderen nichts zu Mittag gegessen. Nachdem sich alle den Magen vollgeschlagen und eine entspannende Dusche genommen hatten, empfanden sie die Betten als eine Wohltat und alle machten erschöpft vom Tag die Augen zu.
Im Punkto Wetter wurde es die weitern Tage leider nicht besser, was die Leistungssteigerung vor allem bei den Anfängern nicht ausschloss und bei den einzelnen Leistungskontrollen haben alle gute bis sehr gute Noten erreicht, was nicht nur die Lehrer erfreute.
Das Highlight der Woche war wohl der Riesenslalom durch den nicht nur Ski- sondern auch Snowboardfahrer mit denselben Bedingungen fahren mussten. Die Startnummern wurden einen Tag zuvor ausgelost und jeder war unterschiedlich erfreut über sein Los. Ich werde wohl jedem im Gedächtnis geblieben sein denn ich Sophia Krebs hatte die Losnummer 1 gezogen und durfte somit vorlegen. Und ganz ehrlich, ich habe mich so gar nicht gefreut!
Das 2. Highlight dieses Tages war, und was wirklich alle gefreut hat, die Sonne!
Endlich! Alle ließen sich die Sonne ins Gesicht strahlen. Es wurden wohl nie so viele Fotos gemacht wie an diesem Tag. Der Ausblick war aber auch prachtvoll.
Für manche endete der Tag allerdings nicht so schön, wie bei unserer lieben Anh die ich auch persönlich benennen möchte, weil alle sich wirklich Sorgen um ihr Knie machen.
Anh ist nämlich leider während der Riesenslalomabfahrt gestürzt und hat sich das Kreuzband gerissen und trotz den Aufmunterungsversuchen von Herrn Beyer, Zitat: „WOW, also bei solch einer Aussicht lohnt es sich doch zu stürzen. Schau dir das doch an. Dagegen ist ein Treppenhaus ja nichts.“, musste Anh leider ins Krankenhaus. Doch an ihren Geschichten,
die sie an dem Tag mit dem lieben Herrn Beyer erlebte, hatten wir alle noch viel zu lachen.
Auch der letzte Tag bescherte uns viel Sonne, aber leider auch einen Sturm und so konnten wir nur den halben Tag auf der Piste verbringen und saßen dafür den restlichen Tag im Tal in der Sonne oder gingen essen.
Und für den Abend hatten sich die Lehrer etwas ganz besonderes einfallen lassen. Bei einem 20-jährigen Jubiläum muss das auch sein.
Zudem gab es eine Taufe, die der Skigott persönlich errangiert hatte „Ski Heil“. Und so kamen da auch sehr lustige Namen raus. Wie: „Schneevivchen und die 7 Zwerge“, “Gabieh das Pistenwiesel“, oder ganz nett „erste von hinten“. Nachdem das alle über sich ergehen lassen mussten, kam das wohl einprägsamste der Woche, Herr Paschmann fing an zu singen und alle mussten nachsingen. Doch dieses Lied war kein gewöhnliches Lied, sondern ein Trinklied und für ausreichend Sekt war auch gesorgt. Das Lied ging ungefähr so: „ Schenken wir erstmal ein, Schenken wir erstmal ein, Holladiho“ (Chor); „Hand ans Glas, Hand ans Glas, Holladiho“ (Chor);“Stoßen wir erst mal an, Stoßen wir erstmal an, Holladiho“ (Chor);….
Das war wirklich ein unvergesslicher Abend. Für den einen oder anderen vielleicht nicht aber an und für sich schon.
Als abschließendes Fazit muss ich sagen, dass der Kurs Skilager für alle ein erlebnisreiches Ereignis war und alle viel Erfahrung und Freundschaften gewonnen haben, manche auch Verwandte ;).
Und ich möchte mich noch einmal herzlich bei allen Lehrern bedanken die sich so fleißig um uns gekümmert haben und uns fachmännisch unterstützt haben. Lg Sophia

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