Aktuelles (Schule)


Fiktive Gewaltdarstellungen in den Medien

Montag, 8. März 2010 um 14:39 Uhr von janina

 

Bei gestellten bzw. fiktiven Gewaltdarstellungen handelt es sich um gestellte Szenen, die den Menschen gezeigt werden, um die Wirkungen von Gewalt in den Medien zu analysieren. Diese wissenschaftlichen Untersuchungen werden hauptsächlich in den Bereichen der Psychologie, Soziologie, Pädagogik und Medienwissenschaften genutzt.

Die am ehesten von Gewalt betroffenen Medien sind Filme, Printmedien und Computerspiele. Bei letzteren verübt eine Person selbst virtuell Gewalt, handelt es sich hierbei um ein Kampf- oder Kriegsspiel. Durch technische Fortschritte können solche Szenarien immer realistischer dargestellt und so eine bestimmte Spielatmosphäre geschaffen werden, die dazu verleitet, sich angemessen in das Spiel hineinzuversetzen.

Die virtuelle Welt wird für kurze Zeit zu dem Ort, an dem sich eine Person einen Charakter geschaffen hat, den er selbst aus der Ich-Perspektive lenken kann – er fühlt sich in seine Lage hineinversetzt und kümmert sich in diesem Augenblick nur um dessen Bedürfnisse und Probleme, die zu seinen eigenen geworden sind und sei es, dass er dafür kämpfen, verletzen oder gar töten muss.

Anders ist dies bei Gewaltszenen in Filmen: Dort wird jemandem eine Gewalthandlung präsentiert. Die betroffene Person, die sich diesen Film ansieht, hat keine Möglichkeit, auf das Geschehen einzuwirken. Das Fernsehen hat somit eine gewisse Vorbildfunktion, da sich Menschen an dem vorgegebenen Verhalten orientieren und es gegebenenfalls imitieren. Dies könnte auch der Grund dafür sein, dass Kinder, die sich öfter Gewalt in den Medien ansehen, aggressiver sind als andere. Dies ist jedoch kein Fakt. Andere Faktoren können durchaus erst der Auslöser für eben solches Verhalten sein.

Nun kann man also für sich entscheiden, ob und inwiefern Gewalt in den Medien einen selbst beeinflusst.

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