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Robocup WM in China – round robin I

Samstag, 26. Juli 2008 um 16:34 Uhr von Kathi

 

Nach nur vier Stunden Schlaf fuhren wir wieder zum Spielort.

Die Turnierregelung sieht folgenden Spielmodus vor: Jeweils drei Teams bilden ein Superteam. Immer zwei dieser Superteams spielen an einem Tag vollständig gegeneinander. Jedes Einzelteam erspielt die Punkte für das Superteam. Alle Einzelteams bekommen am Ende des Tages jeweils alle Punkte des Superteams. In der Vorrunde, die heute begann, macht jedes Team das Ganze drei Mal.
Somit sind für alle Einzelteams neun Spiele garantiert.

In unserem gegnerischen Superteam des ersten Tages waren ein englisches, taiwanesisches und chinesisches Team.

Das erste Spiel ging leider mit 3:15 verloren.
Fast alle asiatischen Teams spielen mit dem gleichen Bausatz der Sun Yat-sen University, Guangzhou. Das ist ein kommerzieller Bausatz, der sehr gut designed ist. Vor allem gibt es zwei mögliche Programmiersprachen für unterschiedliche Schwierigkeitsstufen. Der kostet um die 200 USD, und wird so nicht mehr hergestellt. Schade!
Jedenfalls hatten wir gegen diese Robots keine Möglichkeit zu gewinnen. Die Astroboys, so der Name des Teams, waren galaktisch und sind für uns Titelanwärter.

Im zweiten Spiel sahen wir uns einem der wenigen chinesischen Teams mit Eigenbaubots gegenüber. Es war ein spannendes Spiel, und nach mehreren Führungswechseln endete es 5:5 unentschieden. Die Jannis Methode (siehe wm setup) funktionierte tadellos.

Die Zeit zwischen den Spielen konnten wir heute etwas ruhiger mit Essen und wirklich kleineren Änderungen im Programm füllen. Nach drei Tagen ist es uns gelungen, auch einmal die verschiedenen RC und RCJ-Veranstaltungen zu besuchen. Witzig waren dort die Humanoiden. Sie sehen aus, wie Fußball spielende Gerippe. Diese Teile sind ca. 1.80 m hoch, laufen auf zwei Beinen und fallen deshalb auch noch oft hin.
Ein Ballack war noch nicht darunter.
In der Simulationsliga treten zwei Programme auf einem Rechner gegeneinander an. Das kann man dann auf einer Leinwand verfolgen.
Endlich konnten wir auch Jannis und Co einmal beim Rescuewettbewerb zusehen. Dort muss ein Roboter durch einen Hindernissparcour fahren und darf möglichst wenig Fehler machen.

Beim Essen gingen wir heute verschiedene Wege: Tim und Felix westlich, europäisch und Caro mit Nicolas versuchten es traditionell chinesisch.

Morgen werden wir in ein neues Superteam gelost und müssen wieder drei Spiele machen.
An den Anblick der vielen Sicherheitskräfte haben wir uns gewöhnt.

Etwas fehlt noch.
Das letzte Spiel gegen die Engländer fiel aus. Sie traten nicht an. In Summe haben wir für unser Superteam heute also 4 von 9 möglichen Punkten erspielt. Geht doch! 24 von 29 Teams kommen ins Achtelfinale.

Das ist unser Ziel. Und es ist nach dem ersten echten Turniertag möglich.

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