Aktuelles (Schule)


Robocup WM in China – round robin II

Donnerstag, 17. Juli 2008 um 19:16 Uhr von Kathi

 

Gut ausgeschlafen stellten wir uns heute unseren Spielen.

Wir mussten gegen China und Portugal spielen. Das erste Match fing gut an. Wir führten 3:1, schossen dann viele Eigentore und hatten einen Halbzeitstand von 5:5. Nach dem Seitenwechsel nahmen unsere Sensoren ein unbekanntes Infrarotsignal auf. Dadurch verlor unser Torwart den Ball aus dem Blick und fuhr nicht mehr zur Verteidigung heraus.
Der Endstand war 7:11. Gegen die Portugiesen wollten wir es besser machen.

Wir versuchten die Quelle des Signals mit einer Deutschlandfahne abzudecken. Das lief schon besser, war aber äußerst spannend. Die Schiedsrichterin hatte kein großes Durchsetzungsvermögen und machte dadurch das Spiel hektisch. Es kam sogar zu einem nicht vorgesehenen Timeout und zu einer unüblichen Nachspielzeit von einer Minute. Zudem gab es noch einige Regeländerungen gegenüber dem gestrigen Tag. Wir verloren knapp mit 7:9.

Im letzten Spiel mussten wir noch einmal gegen die Chinesen ran. Das Reglement dieser Spiele sieht vor, dass jedes Superteam (siehe round robin I) einmal den Gegner für Runde zwei und drei aussuchen kann. Null Punkte nach zwei Spielen und eine durchgedrehte Sensorik, das war bis hier nicht sehr erfolgreich.
Wir hatten die Chance auf eine Revange, und die wollten wir nutzen. Ein verdammt enges Spiel stand uns bevor.
Wir hatten die Sensorwerte neu eingestellt, dem Sensor eine Pappmütze verpasst und die Motorleistung erhöht. Ergebnis: ein 7:6 Sieg!

Unser Punktekonto steigt somit in Richtung Achtelfinale.

Morgen sollen die baugleichen chinesischen Roboter noch einmal einer Kontrolle unterzogen werden. Für diese Bots gibt es die Soccerprogramme sogar zu kaufen. Gesehen haben wir auch, dass Eltern für ihre Kinder die Programme geschrieben haben, vor unseren Augen.

Was wäre noch zu erzählen?

Natürlich vom Busfahrer unseres Shuttles, der 50 Meter vor der Halle anhalten musste und die Türen öffnete. Es stiegen mehrere Leute aus. Wild gestikulierend kam Fahrer zurück und scheucht die Abtrünnigen wieder in den Bus, um dann 300 Meter weiter zu fahren und uns dort aussteigen zu lassen.

Oder von unserem Sieges-Hot-Dog. Das war ein warmes Würstchen auf einem Holzspieß. Der Geschmack war bei allen verschieden und nicht Fleisch. Tapfer und hungrig aßen alle auf.
Leider haben wir von der Altstadt noch nichts gesehen, da wir immer von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr am Veranstaltungsort sind.

Morgen werden wir wieder ausschlafen.

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