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Robocup WM in China – setup

Dienstag, 15. Juli 2008 um 19:31 Uhr von Kathi

 

Die Nacht war ruhig und angenehm kühl, Dank unserer Klimaanlage. Für Tim, Nicolas und Felix war es hart, zu schlafen. Die Betten haben auf den Lattenrost nur eine ca. 3 cm dicke Schaumstoffunterlage. So etwas ist gewöhnungsbedürftig für Wohlstandseuropäer.

Zum Frühstück gab es viel Chinesisches, aber auch Brötchen, Marmelade und Toastbrot. So gestärkt fuhren wir zum EXPO-Center, dem Austragungsort.

Wer glaubt, Deutschland hat eine sehr bürokratische Grundordnung, muss hier gestehen: Da geht noch was. Der Check-in ging los mit einer Detektorkontrolle. „In vier Steps zum Teilnehmerpass“, hieß es dann. Schritte eins bis drei bestanden darin, ein Dokument am nächsten Schalter durch ein anderes zu ersetzen.
Noch schnell ein Foto machen, und fertig. Das war natürlich nicht so. Der Ausweis, auf der Rückseite mit Informationen der Security, ist dann am Nachmittag fertig. Nur, ohne Ausweis kann man den Spielort nicht betreten. Also wurden wir wieder von Sicherheitskräften bis zur Autorisierung durch autorisierte Organisatoren,ist doch klar, aufgehalten.

Unser Arbeitsplatz ist sehr klein. Das sind wir aber von der Raumgröße unserer Unterkunft schon gewöhnt.

Dann Panik!
Unsere Dateien mit den Programmen waren leer! 8 Wochen Arbeit wären umsonst!

Panik! 8000 Kilometer weit weg von funktionierenden Dateien.
Was also tun?
Funktionierende Files liegen, das wussten wir, auf unserem Schulserver.
Also: Frau Ullrich anrufen, Herrn Kuchenbäcker informieren, dass der Sohn von Herrn Beyer in die Schule kommen wird, um Daten nach China zu senden. Kann das klappen? Jepp! Nach 2 Stunden hatten wir dann alles.

Großer Dank an alle Beteiligten in Deutschland.

Wer aber glaubt, das war genug der Aufregung, muss enttäuscht werden. Das Programm stellte sich als nicht perfekt heraus. Den kleinen Fehler wollten wir schnell beheben. Somit wurden von 14.00 Uhr bis um 1.00 Uhr Fehler gesucht und neu programmiert.
Der Verzweifelung nahe machten wir natürlich für eine Korrektur 3 neue Bugs. Doch Rettung nahte in Form eines genialen Gedanken von Jannis. Wer das ist? Der Oberprogger (Programmierer) des Teams hoppus aus Bremen, der zufällig den Abend bei uns verbrachte. Der Dank geht hiermit an Jannis. Der Einsatz der mod Funktion erlöste uns am heutigen Abend von Stress und Verzweifelung.

Was sonst noch erwähnenswert ist?
Hier gibt es doch leckere Pizza.
Das Feld der Mannschaften im Robosoccer 2 vs. 2 primary besteht aus 23 asiatischen und sieben aus der Restwelt.
Um den Feierabend einzuläuten, stellten die Organisatoren einfach die Klimaanlage in der Halle ab.

Jetzt sind wir vorbereitet!

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